Mentor? Ich?

 

Manchmal macht die Welt komische Dinge mit einem.  Und manchmal weiß man gar nicht, welchen Einfluss man auf andere hat, schon gar nicht dann, wenn man es nicht bewusst tut.

Das wurde mir gerade in den letzten Tagen wieder vor Augen geführt. Ein Freund meldete sich sehr unverhofft mal wieder. Darüber habe ich mich sehr gefreut, man hat sich vor Jahren aus den Augen verloren, so wie das eben immer mal wieder passiert. Wir hatten damals einen recht innigen und offenen Kontakt, waren viel unterwegs, haben viel gefeiert und uns auch immer mal wieder über Partnerschaften, Beziehungen und Beziehungsformen und auch über Sex unterhalten.  „Mentor? Ich?“ weiterlesen

Auch Lesenswert bei The Art of Pain

Enjoy Life…

… Mit einem leckeren Gemüsecurry mit Koriander.

Das war ein schöner Abschluss für einen recht ruhigen Wochenstart nach einem herrlichen Wochenende auf Norderney. Mein Babe hat auf dem Spielplatz mal wieder ihr inneres Kind freigelassen, ist mit Jenna gerutscht und geklettert wie eine Wilde. Und zum Abschluss hat Sie sich noch auf der Seilbahn ausgetobt. Und es gibt sogar Beweise!


„Enjoy Life…“ weiterlesen

Auch Lesenswert bei The Art of Pain

Heute war’s so richtig schön schlotzig…

… Mit einem total leckeren Spinat-Knoblauch-Risotto!

Wenn es mal ein paar Minuten länger dauern darf, man aber trotzdem nicht viel Arbeit haben möchte, dann geht doch nichts über ein Risotto. Die Vorbereitung ist innerhalb von ein paar Minuten gemacht und dann ist der Hauptteil der Arbeit Wein und Brühe angießen und meditatives rühren

20131030-203108.jpg

„Heute war’s so richtig schön schlotzig…“ weiterlesen

Auch Lesenswert bei The Art of Pain

Dunkle Wolken am Himmel der Blümchen-SM-Welt

 

 Vorab: Achtung, Klischee-Alarm!

MV5BNzkyNDMxNDg2M15BMl5BanBnXkFtZTcwMDU0ODM1Nw@@._V1._SX214_CR0,0,214,314_Was macht die moderne Hausfrau heute, wenn die Wäsche gewaschen und gebügelt, die Kinder versorgt, die Wohnung geputzt und das Essen gekocht ist?

Genau! Sie liest Pornos. SM – Pornos. Naja, nicht wirklich, es wird Shades of Grey oder Crossfire gelesen. Und dank des riesigen Erfolges dieser Schriftstücke einer Twilight-Fan-Fiction schreibenden Frau hat sich Hollywood gedacht: Hey, da steckt Geld drin, lasst uns einen Film machen!

Aber anders als Fantasy- oder Vampir- und Werwolf-Fans hat die Shades of Grey – Fangemeinde nicht nur ein Bild Ihrer Helden im Kopf. Sie haben anscheinend auch mehr Zeit, so ohne Schule und Hausaufgaben. Und auch die Hausfrauen werden zu digital Natives, nutzen Twitter und Facebook und haben jetzt auch change.org für sich entdeckt. „Dunkle Wolken am Himmel der Blümchen-SM-Welt“ weiterlesen

Auch Lesenswert bei The Art of Pain

Von Nebel, Wolken und der Aufklärung

20130829-112529.jpg

So, lange nichts geschrieben und dann gleich so eine kryptische Scheisse… Was meint der denn jetzt damit?

Das ganze beruht auf unserem letzten Besuch beim BTR in den BEDO – Studios in Dortmund. Der Abend war sehr ruhig und angenehm. Nachdem mein Babe in Zwangsjacke und mit Lederriemen nett verschnürt mit einem weiteren Bunny, das auch fein eingeschnürt war, einen kleinen Versuch im escapen hingelegt hatten („schieb‘ Deinen Hintern näher an mein Gesicht, ich komme mit den Zähnen nicht ran…) wurde in der Einführungsrunde noch ein Takate Kote mit drei Seilen geübt, bevor man dann ein bisschen zum Freestylen überging. Alles wie gehabt und nichts, was mich zum Nachdenken gebracht hätte.

„Von Nebel, Wolken und der Aufklärung“ weiterlesen

Auch Lesenswert bei The Art of Pain

Erika Lust – Handcuffs

So, da die Zensoren von youtube zugeschlagen haben und das Video  ‚Handcuffs‘ von Erika Lust rausgeschmissen haben, fehlt natürlich in dem Artikel „Zur Verkürzung der Wartezeit…“ etwas. Aber zum Glück gibt’s ja Vimeo, also hier nochmal der wunderbar-atmosphärische Kurzfilm der spanischen Erotik-Regisseurin, viel Spaß!

http://vimeo.com/21348792

Auch Lesenswert bei The Art of Pain

Der Preis der Liebe? 6.300 $!

20130614-130143.jpg

Die Huffington Post und der Spiegel haben bereits darüber berichtet. Die amerikanische Studentin Danielle Powell musste 2011 die Grace (das heißt übrigens unter anderem ‚Gnade’…) University in Omaha, Nebraska, verlassen, weil Sie eine Beziehung mit einer Frau hatte. So weit, so umstritten.

„Der Preis der Liebe? 6.300 $!“ weiterlesen

Auch Lesenswert bei The Art of Pain

Sind wir nicht alle…

sick_fuck… little sick Fucks?

Das war die Frage, die ich mir gestern stellte, nachdem ich am Ende eines genial-schönen Feierabend unsere neueste Errungenschaft in den Schrank gehängt habe.
Ich meine, dass es mich anmacht, wenn ich jemanden unter mir habe, wenn ich meine Partnerin führe und korrigiere und vielleicht sogar auf die eine oder andere Art forme, damit habe ich mich abgefunden. Auch dass ich vom Zufügen von Schmerz erregt werde, ist Ok. Aber als ich den gestern die Hälfte des Kleiderschranks öffnete, die momentan als Giftschrank für unser Equipment dient und die neue Zwangsjacke reinhängte, da musste ich doch innerlich grinsen.
Keine Sorge, das wird kein „ich komme nicht mit meiner Neigung klar“ – Beitrag. Dafür bin ich viel zu gerne kinky, dafür bin ich, auch dank SMart, viel zu eingebunden in ein funktionierendes, soziales Gefüge von Perversen. Aber als ich so in den Schrank schaute, und diverse Flogger. Paddle, Singletail, Seile Dildos und andere Toys sah, schoss der Gedanke durch den Kopf, dass diesen Schrank irgendwie fast jeder Passant sehen kann, da wir im Erdgeschoss wohnen. Klar, der Schrank ist zu, reinschauen kann keiner, darum ging es mir auch gar nicht.Mir ging es dann eher darum: Hat nicht irgendwie jeder einen Giftschrank? Meine Oma hatte die Fanny Hill und die Mutzenbacher im Bücherregal, Main Vater sprach mich mal wahrend dem Renovieren auf die mannigfaltigen Möglichkeiten von Gaffa-Tape an, im Kamasutra wird darüber geschrieben, wie ‚rhythmische Schläge auf Brust und Yoni der Frau die Lust steigern‘. Alleine in meiner Abteilung weiß ich von 4 anderen, dass Sie BDSM zumindest interessiert gegenüberstehen. Von Gay, Transgerndered oder in offenen Partnerschaften lebend wollen wir gar nicht reden.

„Sind wir nicht alle…“ weiterlesen

Auch Lesenswert bei The Art of Pain

Just another Party-101

Party101

Ok, das, was ich jetzt hier schreibe ist für viele bestimmt nichts Neues, aber vielleicht ist es doch für den Einen oder Anderen interessant.

Es ist bei mir nun schon ein paar Jährchen her, dass ich auf meinem ersten Event war. Es war auf jeden Fall noch im letzten Jahrtausend. Ich arbeitete damals für den Marquis und wir fuhren gemeinsam auf den EuroPerv von DeMask. Gott, war ich aufgeregt … Leider konnte meine damalige Freundin weder mit SM noch mit Fetisch (außer dem in de Gothic – Szene üblichem Lackröckchen) was anfangen. Also machte ich mich mit ein, zwei Kollegen vom Marquis auf nach Amsterdam. Und hier jetzt der erste Tipp für den Partygang.

Passe Deine Erwartungen den Gegebenheiten an!

Für Singles ist eine Party (normalerweise, von Partys mit professioneller ‚Erlebnisgarntie‘ rede ich hier nicht) kein Garant für wilden und hemmungslosen Sex. Auch wenn uns die Boulevard-Medien immer wieder was anderes erzählen wollen: SM-Partys sind in den seltensten Fällen die zügellosen GangBang- Prügel- Fessel- und-was-sonst-noch-alles – Orgien. Das musste ich da merken, denn außer ’ner Coke und ein bisschen Show passierte da für mich nicht viel. So fuhr man mit einer gewissen Enttäuschung wieder zurück. Als Single ist eine Party dann doch eher ein Ort zum Quatschen und Kennenlernen.

Alles, was zwischen zwei oder mehr Partnern auf so einer Veranstaltung passiert, bewegt sich im Rahmen des Konsens der agierenden. Auf den meisten Partys ist zusehen kein Problem. Wer nicht in der Öffentlichkeit stehen will, schließt die Tür, den Vorhang oder was auch immer da an Möglichkeiten gegeben ist. Das ist dann auch für Dich ein ganz klares Zeichen. „Just another Party-101“ weiterlesen

Auch Lesenswert bei The Art of Pain

Transform it into real Life – oder – Qualitäten eines Dominanten

Oft, wenn ich mich on- wie offline mit Leuten aus dem BDSM-Umfeld unterhält bekomme ich das Gefühl, das eines der größten Probleme in den Beziehungen das ist, die M/s oder D/s – Dynamik, die in der virtuellen ‚Kennenlernphase‘ thematisiert wurde dann, wenn es ernst wir, auch zu halten. Das, was Online, am Telefon, in Mails oder PM’s einfach nur wunderbar funktioniert, das wird kompliziert, sobald es in ein reales Umfeld getaucht wird.

Woran liegt das? Im virtuellen ist es eigentlich recht einfach. Im Prinzip reicht es aus, einen guten Ruf in der Online-Community zu haben, sich mit den richtigen Adjektiven zu schmücken und in den Chatrooms und Gruppen immer mal wieder aktiv zu werden. Und wenn wir ehrlich sind: mit den richtigen Phrasen, passenden Sätzen und ein bisschen Phantasie gelingt es eigentlich jedem, ‚Online-Dominanz‘ auszustrahlen. Dafür muss er oder Sie das ganze noch nicht einmal erlebt haben. Second-Hand-Erlebnisse aus Romanen, Beiträgen, Bildern und Filmen reichen erstmal vollkommen aus. Dann wird in Mails das wunderbare Schloss für die devote Angebetete gebaut, in dem Sie ‚auf Augenhöhe‘ eine ‚echte, tiefe Partnerschaft‘ führen. Wo es ‚den Keller‘ gibt, in dem Sie dann ‚im geschützten, Niveauvollen Rahmen Ihre dunkle Seite ausleben kann‘. Natürlich ist er ‚immer auf Ihr wohlergehen bedacht‘ und ‚respektiert und akzeptiert die Grenzen‘. 

Es ist so einfach, die Wünsche eines Menschen zu lesen und diese dann einfach in ein paar Zeilen oder am Telefon zu spiegeln. Das Profil studieren, ein bisschen Aufmerksamkeit und Verstand und der virtuelle Mindfuck ist kein Problem. Es ist so einfach, dass sogar Menschen, die von sich aus nicht dominant sind, die vielleicht einfach nur den Kick des neuen suchen oder für die ein bisschen Arsch hauen, ein bisschen Fesseln und ein böser Blick eben zum Vorspiel gehören, Online zum perfekten Meister oder zur gnadenlosen Mistress werden. Nur weil Sie merken, es ist einfach und Sie bekommen Aufmerksamkeit und ein Erfolgserlebnis. Und so sammeln sich dann die Cyberslaves um Sie herum, Ihre Reputation in der Community wächst und nach außen; Naja, wer so viel Erfolg hat, der muss ja auch ‚in Echt‘ was drauf haben. Wirklich gefährlich wird das erst, wenn dieser ÜberDom dann beginnt, seine eigene virtuelle Propaganda zu glauben. „Transform it into real Life – oder – Qualitäten eines Dominanten“ weiterlesen

Auch Lesenswert bei The Art of Pain