Stunde 14

Seltsames Gefühl…. der erste Kaffee ohne die übliche Zigarette, aber irgendwie fehlt nicht mal was… OK, beim Aufstehen war schon der alte, jahrelang einstudierte Reflex ‚Erstmal Kippe machen, dann Kaffee kochen‘ da, aber der war auch recht schnell wieder weg.

Gestern abend, so gegen 22 Uhr, ich kam gerade aus der Wanne, da war nochmal kurz so ein Moment… Ich hab noch Tabak auf den Regal gesehen, und hatte natürlich, wie immer nach ’ner Wanne, Lust, eine zu Rauchen, aber komisch, kein Kampf mit dem inneren Schweinehund… Nur ein Gedanke, ‚Du wolltest nicht mehr Rauchen‘, der so 10 Minuten gegen die Hände, die die Kippe wollten, Kämpfte… und gewann…

So wanderte der Letzte Rest Tabak in die Tonne…

… Meine Zunge ist sensibler geworden… ich spüre mehr und der Kaffee schmeckt… voller irgendwie… anders eben…

Mehr kann ich noch nicht sagen.. ich schlafe noch 😉

D-Day…

… So, jetzt isses soweit…

Die letzte Kippe ist aus, der Tabak ist alle, 30 BigRed- und 7 Orbit-Mint – Kaugummis liegen hier, um den Saugreflex zu besiegen… der Rest ist Kopf…

Ja, es ist soweit… Ich höre mit dem Rauchen auf!

15 Jahre mit einem bis drei Päckchen am Tag reichen, die Lunge ist jetzt konserviert, jetzt macht Rauchen auch keinen Sinn mehr…
Und um aufkommende Frustration, bad Vibes und den Spieltrieb in den Griff zu bekommen, beginne ich hier mein ‚Nichtrauchertagebuch‘

OK, das Finanzielle spielt natürlich auch eine Rolle, wenn auch nur eine Untergeordnete… also werde ich von dem am Tabak gesparten Geld wöchentlich 5-10 Euro in eine „Belohnungskasse“ packen, irgendwann gönne ich mir dann was schönes davon.

Aber der Hauptgrund ist eigentlich Folgender: Rauchen ist Sinnlos… es schmeckt nicht, die Bude stinkt, also kann von Genuss keine Rede sein.

Den gesundheitlichen Aspekt schätze ich jetzt, in meinem egozentrischen Wahn, recht gering ein, immerhin habe ich keine bis jetzt keine gesundheitlichen Schäden, und jetzt ist eben der Zeitpunkt, in dem ich lebe… Die Zeit ist ein langer, ruhiger Fluss und morgen noch Meilen entfernt, da werden vorher noch ganz andere Stromschnellen kommen, als Nikotinbedingte Krankheiten, also denke ich darüber viel weniger nach.

So, jetzt bleibt mir nur noch, mir viel Glück und stärke zu wünschen…

Ede…. Who the fuck is Ede?

Dieter Wedel will, lt. mehreren Quellen (u.a. Spiegel-Online) Stoibers Sturz verfilmen.

Da frage ich mich doch: brauchen wir das wirklich? Einen Film über Ado…. Sorry, Ede Stoiber?

Wer war das noch gleich… Stimmt, der Ministerpräsident, dieses kleinen Dorf… ne… Bundeslandes, das als letztes immer noch Widerstand leistet gegen die demokratischen Besatzer….. Nein… anderen Bundesländer im Bundesrat…

Das war doch der, der unbedingt nach Berlin wollte… und als er nicht Kanzler wurde, wollte er doch nicht dableiben… obwohl es Ihm doch sooooo wichtig war, ‚Die Geschicke der Bundesrepublik mit zu bestimmen‘. Naja, ich glaube ja immer noch daran, daß das ‚mit‘ nur ein Versprecher war… und als die Chance (mit) zu bestimmen nicht mehr da war, ging er wieder dahin, wo er noch als alleiniger Herrscher galt.

Dumm nur, dass ein paar Parteikollegen seine abwesenheit nutzten, sein Büro aufbrachen und im einzigen Duden mal das Wort ‚Demokratie‘ nachschlugen… Tja… das hat er jetzt davon… cu Ede…

Ãœbrigens, Wedel sagte: „Der tiefe Fall des Ministerpräsidenten ist ein Königsdrama wie bei Shakespeare. Ein toller Stoff fürs Fernsehen!“ Will er den Menschen in Bayern damit nahelegen, das Könige prinzipiell nicht abgewählt sondern eben bestenfalls gestürzt, meistens, vor allem bei Shakespeare, auf äusserst intrigante und fiese Weise ums leben kommen? Ist das ein Aufruf zur Gewalt gegen Ede?

Wedel, Wedel, Wedel… sei vorsichtig mit solchen Äusserungen… In Bayern werden Königsmörder, und solche, die zum Königsmord anstiften, glaube ich, immer noch gevierteilt… oder in kochender Milch gesotten… oder mit Käse zum Platzen gebracht… oder vom Berg geschubst… irgendwas war da….

😉

Ein Morgen mit Folgen

Er wachte auf, sah aus dem Fenster, die Sonne brannte um neun Uhr schon vom wolkenlosen Himmel. Es würde ein heißer Tag werden.
Er nahm das gleichmäßige Atmen seiner Sklavin neben sich wahr, er wurde dann doch sauer, er wacht auf, und kein Frühstück steht auf dem Tisch, noch nicht einmal der Kaffee ist gekocht. Doch der mürrische Ausdruck auf seinem Gesicht wich schnell einem teuflischen Grinsen; dafür würde sie zahlen.

Leise, um sie nicht zu wecken, stand er auf, ging in die Küche und setzte erst einmal einen Kaffee auf. Brot wurde geschnitten, Er deckte den Tisch, dachte auch an die Orangenmarmelade, die sie so liebt, holte eine Vase aus dem Wohnzimmer und ging schnell noch einmal in den Blumenladen nebenan und kaufte die blaue Rose, die Ihr gestern Abend so gut gefallen hat. Er überblickte den Tisch noch einmal, verrückte die Vase noch mal nach links und nach rechts, und dann war es perfekt. Er konnte sich auf den Tag freuen.

Zehn Uhr Dreißig: das Thermometer zeigte schon 26° an und stieg unbarmherzig. Verschlafen kam seine Sklavin aus dem gemeinsamen Schlafzimmer, noch etwas aufgelöst, trotzdem in seinen Augen sein wertvollster Besitz.
Sie ging in die Küche und sah den Frühstückstisch. „Das hast du ja wunderschön gemacht, danke, mein Herr“ sagte Sie. Er lächelte Sie an: „Genauso wunderschön, wie Du heute für mich aussehen wirst.“ Das Lächeln verwandelte sich in das Grinsen, das er am Morgen schon auf dem Gesicht hatte. „Geh´ Dich waschen und frisch machen, dann komm´ an den Tisch!“ sagte er, obwohl, der Tonfall, den sie wahrnahm, ließ kaum einen Zweifel offen. Das war keine Aufforderung, das war ein Befehl.
Schnell verschwand sie im Bad, wusch sich das Gesicht, putzte Ihre Zähne und schloss ihre Haare in einen Zopf ein. Sie ging ins Schlafzimmer zurück, zog sich Wäsche und einen Morgenmantel über und kam in die Küche zurück.
Er sah sie an. „In dreißig Sekunden bist du nackt und sitzt am Tisch!“, herrschte er sie an. Seine Stimme, der Befehl, die Hartheit seiner Stimme löste wieder diese seltsame Erregung aus, die sie, bevor sie ihn kennen lernte, nie hatte, trat wieder ein. Sie wunderte sich. „Wie schafft er es nur, alleine mit Worten schon die Feuchtigkeit in meiner Schamgegend zu verdoppeln?“, fragte sie sich, während sie sich beeilte, die wenigen Kleidungsstücke, die sie trug, wieder los zu werden.
Er betrachtet sie, sein Blick fuhr, für sie fast spürbar, über ihren Körper, blieb an den Ringen in Ihren Brustwarzen kurz stehen, als er auf die Ringe an Ihren Schamlippen traf, war es für Sie fast so, als ob er die Lippen langsam, an den Ringen ziehend, öffnete. Ihre Knie wurden weich, sie senkte Ihren Blick. „Darf ich mich setzen, Herr?“ fragte sie. „Natürlich, L.“ antwortete er.
Gemeinsam genossen Sie das Frühstück, sie scherzten und tauschten zärtliche Blicke. Diese Mischung aus Strenge und Zärtlichkeit liebte sie, hatte sie ihr ganzes leben lang gesucht.
Sie war fertig mit Ihrem Frühstück, traute sich aber nicht, den Blick zu heben. Die Hände, wie er es wünschte, wenn sie auf Ihn wartet, mit den Handflächen nach oben auf den leicht gespreizten Knien, erwartete sie den Moment, in dem er seinen Kaffee getrunken und seine Zigarette geraucht hatte.
„Geh ins Schlafzimmer, ziehe die Latexstrümpfe, den langen, schwarzen Lackrock und das Langärmlige Latexoberteil an, in einer viertel Stunde erwarte ich Dich im Wohnzimmer!“ wies er Sie an.

Genau dreizehn Minuten später stand sie mit gesenktem Blick vor ihr, die Kleidung die er wünschte, angezogen und Sie fragte sich, warum sie sich bei diesem herrlichen Wetter so zugeknöpft anziehen sollte. Normalerweise ließ er im Sommer keine Gelegenheit aus, ihren Körper den Menschen zu zeigen, wenn sie gemeinsam ihren Morgenspaziergang mit Halsband und Leine absolvierten.
Vor Ihm Standen die 14cm-Heels, die sie sofort an Ihre wohlgeformten Füße zog. Sie ging in den Flur, nahm Halsband und Leine zwischen Ihre Zähne, tippelte zurück ins Wohnzimmer, kniete sich vor ihn und wollte ihm die Utensilien für Ihren Spaziergang überreichen, als er den Kopf schüttelte. „Heute nicht,“ sagte er, „komm mit in den Garten.“ Sie folgte ihm in nach draußen, ihr Blick fiel sofort auf die Spreizstange mit dem Teleskoprohr in der Mitte.

Auf einmal Verstand sie den Grund für das Frühstück und seine Nettigkeit, obwohl sie ihre Pflicht vernachlässigt hatte. Und mit Schrecken verstand Sie auch die Kleidung.
Er spreizte Ihre Beine, legte die Ledermanschetten um Ihre Fesseln, befestigte den Dildo und den Plug am oberen Ende der Teleskopstange und schob die Stange langsam noch oben. Sie fühlte, wie sich die beiden Dildos langsam den Raum in Ihrem inneren ausfüllten. Als sie das Gefühl hatte, es geht nicht mehr weiter, schob er noch einmal nach, bis ihr inneres soweit gespreizt war, wie es ging. Er fesselte ihre Hände noch mit Handschellen auf den Rücken und sagte: „Es ist jetzt zwölf Uhr, Du hast Zeit bis vier, um über Deine Fehler Nachzudenken, dann hole ich dich ab und du darfst dir deine Bestrafung abholen.“ Während der Schweiß sich langsam in Ihren Kleidungsstücken sammelte, wurde Sie sich darüber klar, dass da wohl die längsten vier Stunden Ihres Lebens vor ihr lagen…

(c) Tamlin

Von Nestern, Tatoos, Präservativen und Wetterchaos…

Kurz nach acht morgens… viel zu Früh…

Kyrill ist durch, sichtbare Schäden sind hier keine, aber man merkt doch, wie unvorbereitet wir bei solchen extremen sind… Mein Engel muss heute in die Schule, da ist Bus und Bahn normalerweise das Sinnigere (findet mal bezahlbare Parkplätze in der Essener City…) und alle Info-Rufnummern der Bahn und des VRR sind dicht.. die Website des VRR ist down, auf der Site der Bahn nur knappe Infos… aber die Busse scheine recht leer zu sein, seltsam, damit hätte ich gar nich gerechnet…

Gestern habe ich wieder mal was dazugelernt… auch Fische bauen Nester… Als ich so am Aquarium saß, mir gemütlich eine Zigarette rauchte, sah ich meinen Fadenfisch-Männchen mit einem Halm Wassergras im Maul quer durch’s Becken schwimmen… Das fand ich schon seltsam… also mit den Blicken den Fisch verfolgt und siehe da, der baut ein Nest an der Wasseroberfläche… noch etwas hilflos, der Versuch, aber doch ganz klar zu erkennen, was er da macht. Vielleicht gibt’s ja bald Nachwuchs im Hause Tamlin….

So, was noch… Tatoo… Liesa hat am 2. Februar wieder einen Termin bei Andi, Ihr kleines Backpiece wird nachgestochen, die Outlines müssen noch verfeinert werden, und dann ist auch das zweite Tat bei Ihr dran… was schönes, kleines auf dem Schamhügel. Ich werde auf jeden Fall mit der Kamera dabei sein, vielleicht lassen wir euch an Ihrem Leiden teilhaben *G* . Ich freu‘ mich auf jeden Fall schon auf das ‚glätten‘ des Schamhügels meiner Süßen… Das Rasieren übernehme ich ja schon gelegentlich, und es ist immer wieder ein schönes Spiel… aber für das Tattoo wollen wir das ganze so Sauber als möglich haben, also ist Epilieren mit Wachs dran… das weckt doch sofort den kleinen Sadisten in mir… Ich freu mich drauf 😉

Und noch was… Ich hasse Präser… mit dem Rumgewerkele kann ich ja noch leben, ist ja auch immer mal wieder für einen Lacher gut… aber kommt es nur mir so vor, das Sex dadurch unglaublich Clean wirkt? Ich meine, kein Austausch von Körperflüssigkeiten, keine Sauerei auf dem Laken, dem Bauch oder den Brüsten des geliebten Objekts.. und nachher der anheimelnde Geruch von Gummi, da wo’s eigentlich nach Sex riechen sollte… irgendwie strange, das….
Naja, auch das geht vorbei…

Der Anfang

Nassgeschwitzt, mit einem Aufschrei, erwachte Sie…

L. öffnete die Augen, doch die Dunkelheit, die Sie beim Erwachen umfing, verging nicht. Schlaftrunken wollte Sie die Arme ausstrecken, doch sie konnte die Arme keinen Millimeter bewegen. Auch die Beine waren unbeweglich, und sie wunderte sich über die seltsame Lage Ihrer Glieder. Arme und Beine waren gespreizt, sie war weder in der Lage, Ihre Gliedmassen weiter von Ihrem Körper wegzubewegen, noch die Arme wieder an den Körper zu führen oder die Beine zu schließen.
Angst machte sich in Ihrem noch nicht ganz wachen Gedanken breit. Was war mit ihr los? Warum konnte sie sich nicht bewegen? L. konnte den Kopf heben, den Körper ein wenig nach rechts oder links drehen, jedoch nur einen oder zwei Zentimeter. Langsam wich der Schlaf aus ihrem Kopf, sie wurde wacher und mit jeder Sekunde, die Ihren Geist klarer machte, bemerkte sie immer mehr Details ihrer Situation. Sie spürte kalten Stahl an Ihren Gelenken, hörte ein leises klirren bei jedem Versuch, sich zu bewegen. „Ich bin gefesselt?“ schoss Ihr durch den Kopf. Sie konzentrierte sich auf ihren Körper, eine weitere Frage kam in ihrem Kopf auf: „Ich zog gestern abend mein seidenes Nachthemd an, und jetzt spüre ich die Decke auf meinem nackten Körper!“

L. spürte ein leichtes Streichen über Ihren Körper, zuerst dachte Sie an die zärtlichen Hände ihres Geliebten, doch dann bemerkte Sie, wie die dünne Sommerdecke über Ihren Brustansatz strich, den Weg an Ihrem Körper hinab über die Brustwarzen, die sich schmerzhaft aufrichteten, was Sie an Ihre Ringe denken ließ, die Sie sich vor einer Woche für Ihren geliebten hat einsetzen lassen, ihr Bauch und Ihre Scham wurden von der Satindecke umschmeichelt und die frisch epilierten Beine wurden ganz sachte entblößt. Das erste Geräusch, dass sie nach dem Erwachen wahrnahm, war ein metallisches Klicken. „Meine Fesseln werden geöffnet!“, dachte L. Doch das nächste Geräusch holte sie wieder in die Realität zurück. Ein leises Zischen, der leichte Geruch von Amber und Sandelholz machte sich breit. „S ist hier im Raum, das Klicken war sein Feuerzeug, er entzündet Kerzen und Räucherstäbchen, warum löst er meine Fesseln nicht?“ Fragen, Ungewissheit und Angst, aber da war noch ein Gefühl; Leichtheit, Unbeschwertheit und… Erregung? L. verstand ihre eigenen Gefühle nicht mehr.

Seine Stimme erklang im Raum, füllte jeden Millimeter mit Wärme: „Nackt liegst du jetzt vor mir, meine Ringe in deinen Brüsten, aber noch nicht nackt genug!“ Bevor Sie verstand, was er meinte, spürte Sie das kalte Wasser auf Ihrer Scham, die Borsten eines Rasierpinsels und das Gefühl von weichem, glatten Schaum. Dann die Härte von Stahl, ein Rasiermesser, das langsam den Schaum und gleichzeitig die beschützenden Haare entfernte. Der Schaum war weg, das spürte sie, doch die Klinge zog weiter Ihre Bahnen. Plötzlich ein leichtes Brennen, ein Schnitt, in Ihren Gedanken sah sie leichte, rote tropfen ihres Blutes auf den Resten des Schaumes.
Dann spürte Sie seine Lippen auf ihrem Venushügel, er küsste die kleinen Tropfen von der jetzt glatten Haut. So hatte Sie seine Küsse noch nie gespürt, seine Lippen auf dieser glatten Haut, so intensiv, so direkt hatte sie diese Küsse noch nie empfunden. „Jetzt bist du so nackt, wie ich dich wollte,“ hauchte S. ihr ins Ohr, „jetzt darfst du dich betrachten.“

Ihr Kopf wurde leicht angehoben und die Augenbinde gelöst. Der Raum war noch immer in das Dämmerlicht der Kerzen getaucht, doch selbst das war anfangs noch ein Schock für ihre Augen. L. blinzelte ein- zweimal, dann hatte sie sich an das Licht gewöhnt. Sie blickte an sich hinunter, sah zum ersten mal den Raum zwischen Ihren Beinen entblößt und nackt, weit gespreizt und offen. Es kam ihr obszön vor, wehrlos, schutzlos, … Geil… Wieder dieses Chaos der Gefüle… Wieso erregte sie diese Situation so? Sie spürte die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln, Sie verstand die Welt nicht mehr.

Er stand vor Ihr, zwischen Ihren Beinen, mit einem schwarzen Satin-Morgenmantel, der seine Erregung mehr betonte als verbarg, sie konnte Ihren Blick nicht von der Stelle zwischen seinen Beinen lösen. „Du kleines Luder,“ hörte sie seine Stimme, „habe ich dir erlaubt, mich so anzusehen?“ Sie wusste nicht, was sie antworten sollte, aber sie bemerkte, das seine Hände hinter seinem Rücken verborgen waren. Sein rechter Arm kam langsam hervor, bevor Sie im Dämmerlicht sehen konnte, was er in der Hand hielt, spürte Sie einen scharfen, kurzen Schmerz auf Ihrem Bauch und Ihrer nun blanken Scham, Lederriemen gruben sich in ihre Haut. Er hielt eine Riemenpeitsche in der Hand, sie sah es nicht, sie hatte so etwas noch nie gesehen, nie gefühlt, aber sie wusste es sofort.
Ihre Erregung stieg mit dem Schmerz ins Grenzenlose, leise, fast nur in Gedanken zählte Sie die Schläge. Vor jedem Schlag dachte sie: „Bitte nicht noch einmal den Schmerz!“ und schrie auf, nach jedem Schlage der Gedanke: „Höre nicht auf, gib mir mehr von diesem wahnsinnigen Gefühl!“ und ein stöhnen drang über Ihre Lippen. Fünfzehn Schläge später hatte Sie verstanden… es würde nicht aufhören, bevor Sie antwortete… Nach zehn weiteren Schlägen brannte Ihre Haut, der Schweiß glänzte auf Ihr. „Nein, ich durfte dich nicht so anstarren.“ Keuchte Sie und legte Ihren Kopf in den Nacken, ergab sich ihm.

Während Sie Seine Zunge zwischen Ihren roten, geschwollenen Lippen zwischen den Beinen spürte, erinnerte sie sich an den gestrigen morgen, die Familie, die Feier, den Standesbeamten und seine Worte: „Willst du, S. die hier anwesende L. zu deiner Frau nehmen?“… Sie kam, merkte, dass all das ein Traum war …

Nassgeschwitzt, mit einem Aufschrei, erwachte Sie, und sie konnte weder die Arme noch die Beine bewegen…

(c) Tamlin, 2007

Mal wieder… SM im Boulevard…

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Gestern mal wieder ein ‚Journalistischer‘ Beitrag, unter anderem über Hera, die ja schon mit Ihrem Buch über Ihr ‚Doppelleben‘ als Anwältin und Domina für ein wenig Wirbel sorgte.

Der Beitrag war recht neutral gehalten, auch wenn ich an der Authentizität der Person ‚Hera‘ so meine zweifel habe… So offen ist die Gesellschaft meiner Meinung nach doch noch nicht, dass sich ein Mensch als, lt. Hera, ‚erfolgreiche Juristin für Firmenrecht‘ so einfach zu Ihrem ‚Nebenjob‘ Domina outen kann.

Nicht falsch verstehen, ich fände es Klasse, wenn Die gesellschaftliche Akzeptanz schon so weit gehen würde, aber ich wage zu Bezweifeln, dass sich Unternehmer in Rechtsfragen von einer ‚zwielichtigen‘ Domina, also in den Augen der meisten einer Prostituierten, vertreten lassen würden.

Naja, wie auch immer, hier der Bericht…

Jetzt ist es soweit!

Die alte Community existiert nicht mehr… und nach viel Arbeit und Programmiererei ist das System jetzt soweit, das es in die öffentliche Testphase gehen kann.

Hier könnt Ihr jetzt meine und Aviditas Gedanken verfolgen und, wenn Ihr wollt, auch kommentieren.
Ausserdem könnt Ihr euch hier auch anmelden und euren eigenen Blog erstellen.

Das ganze ist im Moment auch noch im Test, also bin ich für Kritik und Anregung sehr dankbar, schickt mit einfach eine Mail an webmaster@theartofpain.de.

In den nächsten Tagen wird noch eine FAQ entstehen, in der ich dann auf die Nutzung dieses Systems eingehe.

Von Morrissey und Masochismus

Ach ja… Jahrelang hört man nichts von Ihm, dann kommt mit „Ringleader of Tormentors“ mal wieder ein Album, das sogar von den Medien gelobt wird und man freut sich ein Bein ab.
Dann die Nachricht, die einen gleich nochmal ein bisschen höher hebt… der arrogante Meister himself hat sogar die Gnade, auf Tour auch die barbarischen Germanen zu besuchen…

Und dann der Hammer, der einen sofort wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt… Er tritt beim Rock am Ring auf… 100 harte Euronen pro Karte für Morrissey und zig andere Bands, die einen eher am Rande interessieren… da hört’s sogar bei mir auf… ausserdem wurde auch noch eine Solotour angekündigt… also warten… und wieder ein bisschen unten…

Langsam hebt es einen wieder an, Gerüchte, er kommt sogar in die Nachbarschaft, nämlich nach Düsseldorf… also, Winamp füllen mit Smiths und Mozzer, und Karten bestellten…

… oder auch nicht … knapp 60 Euro pro Karte, das wären bei meinem Engel und mir immer noch 120, scheisse, wären wir mal doch aufs RAR gefahren…

Man tröstet sich mit Erfahrungen, die man mit Morrissey gemacht hat… Konzerte mit beschimpfungen und 45min. – Auftritte wechselten sich ab mit richtig geilen Gigs… NeNe, mal lieber kein Risiko eingehen… langsam, ganz langsam erholt man sich wieder von den miesen Gefühlen, man könnte was tolles verpassen…

Und dann, jetzt nach der Tour, die Rezensionen der Konzerte… allesamt Geil, an allen Ecken und Enden bekommt man gesagt, was man verpasst hat… naja, ich bin 36 Jahre alt geworden, da hab ich noch gut 30, 40 Jahre, in denen er sich nochmal die Ehre geben könnte… Weiter warten… und alte live-Vids auf youtube guggen…

… wie das hier eben …

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Irgendwie denke ich, Morrissey kann nur ein Künstler für Masochisten sein… aber… warum mag ich Ihn dann so???