TV-Tipp 17.2.2012

Es kommt mal wieder ein schöner Film aur 3Sat, nämlich „Henry und June“ mit Uma Thurman, Fred Ward und Kevin Spacey.

Phillip Kaufmann führte Regie in diesem fulminanten, bildgewaltigem Werk.

Es lohnt sich also heute mal wieder, um 22:25 den Fernseher anzumachen!


Inhaltsangabe von 3sat
Paris, 1931: Die zierliche, kapriziöse Anaïs Nin lernt den Schriftsteller Henry Miller kennen. Sie ist fasziniert von der unbändigen Lebenslust und moralischen Libertinage des zwölf Jahre älteren Mannes. Stück für Stück lässt sie ihr Leben im vornehmen Pariser Vorort Louveciennes mitsamt Bankiersgatten Hugo hinter sich und beginnt eine von künstlerischer Bewunderung und Leidenschaft geprägte Beziehung zu Miller. Als dessen Frau June in Paris auftaucht, wird aus dem Liebesduo ein erotisches Trio. Angezogen von der lasziven Schönheit der ungewöhnlichen Frau stürzt sich Nin in eine völlig neue sexuelle Erfahrung. Immer komplizierter, immer verwirrender werden die Gefühlsverstrickungen der drei erotischen Abenteurer, zumal Hugo als vierter Mitspieler seinen Platz in dem unkonventionellen Liebesbund findet: Eine fragile Ménage à quatre, die nur ein gewagtes Spiel auf Zeit sein kann. 
Regisseur Philip Kaufman („Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“) schuf mit „Henry & June“ einen ungewöhnlichen Erotikfilm, basierend auf Anaïs Nins 1986 erschienenen Tagebuchaufzeichnungen „Henry, June und ich“. Mit der Veröffentlichung der Tagebücher, die einen faszinierenden Blick in ein Geflecht aus erotischer Anziehung und gegenseitiger künstlerischer Beeinflussung erlauben, hatte die Schriftstellerin mit Rücksicht auf ihren Mann bis nach dessen Tod gewartet.

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