Differences

Am letzten Wochenende war es endlich mal wieder so weit: Der erste Samstag im Monat; es warDarkDesire-Tag!

Wer die Party kennt, der weiß das es dann heißt: angenehmes Zusammensein, viele nette Perverse und ein Spielplatz, der kaum Wünsche offen lässt. Und so, nach einer längeren Zeit auf Entzug, da Silvester das Büro ohne mich nicht auskam und die Party Anfang Dezember für meinen Engel und mich unter keinem guten Stern stand, waren wir natürlich mal wieder alles: Aufgeregt, latent geil, nervös und bis zum Hals voll mit Ideen und Phantasien. Aber das erste Mal seit langem ohne selbstgemachten Erfolgsdruck.

Als unsere treue Silvie einen Kilometer nach dem Anderen fraß merkte ich, wie die Nervosität meiner Süßen anstieg. Ich erinnerte mich an unser Gespräch ein paar Tage vorher. Da war genau diese Situation Thema. Und mein Engel hatte auch eine Idee, mit einer solchen Situation umzugehen: Keine Zeit für negative Gedanken, für negatives Kopfkino, Sie fordern, in positiven Streß versetzen.

Also begannen wir, direkt nachdem wir ankamen, mit einem kleinen, aber feinen Hintern aufwärmen mit dem Flogger. Ich konnte meinem Engel ansehen, wie die Anspannung im Kopf mit jedem Anspannen der Arschbacken wich, und genau das war es, was wir uns erhofft hatten. Ein Einstieg, eine für uns neue Art und Weise, in eine Party einzutauchen.

Was zur Hölle hat das zu tun mit ‚Unterschieden‘? Ganz einfach, diese Aktion hat mich mal wieder ein bisschen offener werden lassen, für die Dinge die mit uns, aber auch um uns herum geschehen. Und was mir richtig auffiel war, wie unterschiedlich die Sessions emotional rüber kamen.

Da waren zwei männliche Tops, die Ihre subs in den Stehkäfig packten, Hände und Füße fixierten und sich stundenlang damit beschäftigten, die beiden Frauen durch die Stäbe zu berühren.

Ein älteres Paar, das eine wirklich harte Session mit Rohrstock, Riemen und Quirt hinlegte und ein wunderschönes Beispiel für emotionales Fangen und an Grenzen treiben zeigte.

Ein jüngeres Paar, diesmal FemDom, das von der Session her ebenfalls Flag, Paddle und Flogger nutzte, bei denen alles unglaublich technisch wirkte, fast emotionslos.

Mannigfaltige Möglichkeiten, alles griff ineinander und funktionierte. Auch wenn es zum Teil Dinge waren, die für uns reizlos waren, die wir, als Spiel oder Session, nicht verstanden oder für uns wollten, es war ein wunderbares Zusammenspiel von Unterschieden, von gemeinsamem Erleben von Erotik und SM, und während unserer Spankingsession, bei der der neue Rohrstock seinen ersten Einsatz hatte und herrliche Marks hinterließ, lernte mein Engel erneut das Fliegen und die Landung und das danach einsetzende Wohlgefühl und die Ruhe, der wir uns in den Ledersesseln hingaben, gab wieder das Gefühl, das alles Richtig und Gut ist!

Hier auch mal ein dickes Danke an Jochen und Mathias, die diese Party unermüdlich am Leben halten!

3 Antworten auf „Differences“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.