Wahrnehmungen

Heute morgen auf dem Weg ins Büro… Regen, graues Wetter und um einem herum ebenso trübe Gesichter. Dabei ist es so einfach; man muß nur mal die Augen und Ohren aufsperren. Die ersten Zeichen des Frühlings sind überall um uns herum, Krokusse und Schneeglöckchen, die Vögel kommen zurück und singen um die Wette.All das ist alltäglich, genauso wie das Bild, das Regentropfen bilden, wenn sie in die Pfützen fallen.

Regen 

 Ich hatte noch ein bisschen Zeit, das letzte Album von Kate Bush auf den Ohren und mit dem Song ‚An Architects Dream‚ konnte ich ein paar Augenblicke in die Formen und das Bild der ineinander fließenden Kreise tauchenAlsi ich dann weiterging, begann ich, nachzudenkenJeder weiß, was passiert, wenn es regnet, jeder kennt Tropfen in Pfützen, aber dieser Moment, diese Verbindung von Musik, Wind, Regen und Gedanken, der ist das, was es anderen unmöglich macht, das was er kennt (die Tropfen in den Pfützen) so zu empfinden. Und so kann jede Pfütze zu einem einmaligen Erlebniss werden. Und schon haben wir wieder einen Bogen zu der kleinen Perversion in meinem Leben.Müssen wir in der Szene eigentlich permanent auf der Suche nach dem neuesten Kink sein?Sollten wir uns, bevor wir uns in im ‚höher-schneller-weiter‘ der Sexolympics verlieren, nicht mal Gedanken machen, wie wir auf der Tastatur des schon erlebten neue Melodien spielen, damit der Druck, dar auf so vielen Lastet, der Druck der angeblich drohenden Langeweile, wegzunehmen?Sucht doch mal das neue im Alten, Ihr werdet unendlich viele Formen entdecken, wie die Kreise der Regentropfen in einer Pfütze an eine verregneten Märzmorgen.  

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