Submissive Weekend – Chapter III – Part II

Mit einem durchdringenden Piepen schaltete sich der Anrufbeantworter ab. Sein Stimme schwang noch in Ihrem Kopf, zog sich durch Ihr Rückenmark direkt zwischen Ihre Schenkel. Sie spürte wieder diese Feuchtigkeit, die langsam, von innen nach außen durch Ihre Fotze drang. „Nur durch seine Worte und seine Stimme…“, sie verstand die Welt nicht mehr. Eine solche Erregung war Ihr vollkommen unbekannt.
Ein Blick auf die Uhr. Es war halb drei, in anderthalb Stunden war das Meeting. Sie zog sich aus, wanderte nackt durch das Wohnzimmer ins Bad und ließ warmes Wasser in die Wanne ein. Die hintere Badezimmerwand war, genau wie die Linke, voll verspiegelt. Sie stellte sich so vor die Ecke, das sie sich in den Spiegeln von allen Seiten betrachten konnte. „Wie lange ist es her, seit ich mich so in den Spiegeln betrachtete?“ fragte sie sich. Sie war kein Modell, aber sie war auch nicht unschön anzusehen. Sie war eine Frau, und als solche hatte sie, verdammt noch mal, das Recht, unzufrieden mit den kleinen Mankos zu sein, die sie sah. Ihr Bauch könnte etwas flacher sein, die Titten ein wenig größer… „Halt!“ befahl sie sich in Gedanken. In ihr war eine solche Zufriedenheit durch die vergangenen Tage, die wollte sie sich nicht von den durch Werbung, Medien und Gesellschaft erzeugten Zweifeln kaputt machen lassen. Hatte Adrian nicht diesen Körper liebkost, geschlagen, betrachtet, gezeigt und begehrt? War das allein nicht Grund genug, sich sicher zu sein, das ihr Körper schön war?

Sie betrachtete die Male der vergangenen Nacht jetzt das erste Mal bewusst. Und sie betrachtete nicht nur, sie bewunderte die Genauigkeit, mit der Adrian die Hiebe gesetzt hatte, zehn Striemen pro Backe, jeder gerade und genau unter den Vorhergehenden. Die Ränder der Wunden hatten sich gehoben und verfärbten sich langsam ins Blaue. Jeweils im Zentrum der Striemen glomm ein roter Streifen, wie ein glühender Draht. Es war erschreckend, gleichzeitig gefiel es ihr. Sie wunderte sich, rein vom Gefühl her war Ihr ganzer Hintern eine Wunde, der Schmerz, wenn sie sich zum Beispiel setzte, war großflächig, die Verursacher des Schmerzes wirkten dagegen fast filigran.
Ein mehr zufälliger Wechsel der Blickrichtung ließ sie aus Ihren Gedanken auffahren. Die Wanne war kurz vor dem Überlaufen. Hatte Sie schon wieder so lange Ihren Gedanken freien Lauf gelassen? Sie hatte das Gefühl, dass sie sich das verschobene Zeitgefühl, das im Club herrschte, mit in die reale Welt genommen hatte, als Zeichen dafür, dass all das geschehen ist und nun in Ihr wirkte.
Sie sah auf die Uhr: viertel vor drei, in fünfundvierzig Minuten stand der Wagen Ihrer Firma vor der Tür. Es würde wohl nichts aus dem ruhigen, entspannenden Bad. Eilig stieg sie in die Wanne, das warme, fast heiße Wasser brannte auf Ihren Malen. „Keine Zeit, mich zu rasieren“, dachte Sie. „Wenn das Adrian erfährt…“. Sie seifte Ihren Körper ein, nahm sich nicht mal die Zeit, das sanfte Streichen ihrer Hände über Ihren Brüsten und Ihrer Scham zu genießen, wie sie es sonst tat. Schnell sprang sie aus der Wanne und trocknete sich ab. Der Stoff des Handtuches erschien Ihr da, wo der Rohrstock seine Zeichen hinterlassen hatte, wie tausend Nadeln.
Vier Uhr. Noch eine halbe Stunde. Schnell legte Sie etwas Make-Up auf, ein dezentes Rouge auf Ihre Wangen und die Augen nur leicht betont, mit dem grünen Lidschatten, der so schön mit Ihren roten Haaren spielte. Das Ganze ging fast schon mechanisch, so oft hatte Sie diese „Arbeitsmaske“, wie Sie es nannte, aufgelegt. Eigentlich mochte sie kein Make-Up, aber sie entschloss sich, beim nächsten Treffen mit Adrian würde Sie die Lüsternheit in Person sein, alleine von der Schminke in Ihrem Gesicht. Sie dachte an knallrote Lippen, lackierte Fingernägel, stark mit Kajal umrandete Augen und den Lidschatten nicht dezent, sonder prägnant und auffällig. Vielleicht ein paar goldene Akzente in dem Grün.
All das dachte sie, als sie sich im Schlafzimmer den Hosenanzug aus dem Schrank nahm, ein enges, weißes T-Shirt über Ihren nackten Oberkörper zog. Sie sah in den Spiegel, nackter Unterkörper, Ihre Titten unter dem engen Shirt, Ihre Brustwarzen zeichneten sich deutlich unter dem Stoff ab. Sie zog sich die Hose an, den Blazer über das Shirt und betrachtet sich erneut. Da war Sie wieder, die Frau, der die Firma vertraute. Die Frau, die alleine zehn Prozent des Firmenumsatzes erwirtschaftete. Und doch war darunter eine weitere Frau. Die Sklavin Adrians. Sie spürte es deutlich an den Spuren der Nacht. Die Hure, die ihren Herren um Schläge bat. Die Hure, die das Gefühl seines Ergusses auf Ihren Titten genoss und es bedauerte, die letzten, feinen Spuren von Ihm in der Wanne von Ihrem Körper entfernt zu haben.
Aber diese Frau war nur für ihn und sie sichtbar und spürbar. Eine geheime Schwester, die ihr aber die Kraft und Sicherheit gab, die sie heute benötigte.
Sie lächelte.
Das Summen an der Tür riss sie erneut aus Ihren Gedanken. Der Wagen der Firma war da. Schnell noch die Handtasche von der Kommode im Flur genommen, ein wenig Parfum aufgetragen und dann nach unten, in die Welt der Sklaven und Herren, die sich nur für Geld unterdrücken ließen. Wie viel ehrlicher war da der Schmerz auf Ihrem Arsch…
Der Fahrer begrüßte Sie, schaute Sie nachdenklich an und sagte: „Mit so einem zufriedenen Gesichtsausdruck habe ich Sie lange nicht mehr gesehen, Frau Reinert.“

Eine knappe viertel Stunde später erreichten Sie das Firmengebäude. Der Fahrer stieg aus und öffnete Ihr, mit einer leichten Verbeugung, die Wagentür. Sie beobachtete jede Bewegung des Fahrers. Immerhin war er auch ein Diener, wenn auch in einer vollkommen anderen Situation als Sie es war. Trotzdem war es interessant, diese Bewegungen zu sehen. „Seltsam,“ dachte Sie bei sich, „für Ihn ist es einfach nur ein Job.“ Eigentlich tat er Ihr Leid. Beide dienten Sie, aber er tat es für eine paar Euro, für Sie war es eine Erfüllung, die mit Geld nicht zu bezahlen war. „Wieviele der Sklaven, Huren und Dienerinnen werden wohl jetzt, so wie ich gleich, in Ihrem Lederstuhl sitzen und daran denken, wie man am besten Ihre Gliedmassen am besten an dem Stuhl fixiert; so, das jeder Herr, jede Herrin jederzeit über Ihr Eigentum verfügen kann.“
Sie durchschritt das Foyer und kam an der Anmeldung vorbei. Der Pförtner grüßte Sie mit einem Lächeln: „Tag Frau Reinert. Gestern einen erfolgreichen Tag gehabt in München?“ „Ja, danke!“ Antwortete Sie, „…und wie!“ Dachte Sie bei sich, „wenn er meinen Arsch sehen könnte, wüsste er, wie erfolgreich der Abend war.“ Sie ging zu den Fahrstühlen und drückte den Knopf. Plötzlich musste Sie an Peter denken und lächelte. Wenn Sie die Erlaubnis Ihres Herren hätte, würde Sie Ihn heute Abend mit nach Hause nehmen, sich den Rock hochziehen, Ihm Ihre Striemen zeigen und Ihm unmissverständlich klar machen, das nur ein Mann sie „erretten“ konnte, der in der Lage war, ihr das zu geben.
Beim Gedanken an das Gesicht, mit dem dieser Traum aller emanzipierten Frauen Ihren geschundenen Arsch ansehen würde, hätte Sie fast laut losgelacht, Sie konnte sich gerade noch zurückhalten.

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