Submissive Weekend – Chapter II – Part IV

Sie griff nach der Flasche mit dem roten Burgunder, goss Ihm eine kleinen Schluck ein, damit er den Wein probieren konnte, und ich danach die Erlaubnis geben konnte, den Wein einzuschenken. Sie reichte das Glas zu Ihm, den Blick gesenkt. Er nahm es, trank einen kleinen Schluck. „Der ist gut!“ Sagte er. Sie füllte sein Glas erneut, stellte die Weinflasche ab. Sie legte zwei Scheiben des Bratens, der so gut war, das er fast, aber eben nur fast zerfiel, auf seinen Teller, gab noch etwas Reis und Gemüse dazu und bedeckte das Fleisch und den Reis mit etwas von der sämigen, leicht nach Rotwein duftenden Soße. Erst als er bedient war, begann Sie, nach einen fragenden Blick, der mit einen leichten Nicken beantwortet wurde, auch sich den Teller zu füllen. Als Sie auch sich bedient hatte, umfassten seine Hände Ihren Nacken, zogen Ihren Kopf zu sich. Mit einem zärtlichen Kuss auf Ihre Lippen wünschte er Ihr nochmal einen guten Appetit und begann zu essen.


Das Fleisch war, wie es auch den ersten Anschein hatte, vorzüglich. Ein wunderbarer Rinderbraten, die Soße war gut gebunden, nicht die Mehlsoße, die Sie aus der Firmenkantine kannte, und mit einem Schuss Rotwein veredelt. Der Reis war mit Safran gewürzt, der Ihm eine schöne, kräftige Farbe gab und auch dem Geschmack eine Nuance hinzufügte, die perfekt auf den Rest des Essens abgestimmt war.
Die Situation kam Ihr sehr irreal vor. Während sie hier aßen war die Atmosphäre um Sie herum geschwängert von Erotik, Wärme und der gespielten Gewalt. Herren wurden bedient, wie Sie Ihren Herren auch bediente, eine Lady hatte sich zum Apéritif auf dem Gesicht Ihres Sklaven niedergelassen und genoss die Flüssigkeit, die durch Ihre Kehle rann und die Feuchtigkeit, die die Zunge Ihres Sklaven auslöste. Sklaven und Sklavinnen hockten und knieten unter den Tischen, und die diversen Dienste an Ihrer Herrschaft zu verrichten. Eine Sklavin, auf allen Vieren und mit einer Kette an Ihrem Halsband mit einem Sklaven verbunden, der ebenfalls auf allen Vieren vor dem Tisch der Herrschaft kauerte, hatte Ihr Essen und Ihren Wein in einem Napf vor sich.
All das wäre an einem anderen Ort eine unglaubliche Obszönität, aber hier, in diesem Raum, war es normal, jeder Erfreute sich auf seine Weise an dem Dienst, der getan wurde oder gegeben wurde.

Auf der Bühne hatte sich das Quartett um die noch immer über den Bock gebeugte Melissa gruppiert und war wieder vertieft in Mozart.
Mehrere Gäste gingen vereinzelt zu Melissa, begutachteten die Striemen, Fachsimpelten über die Präzision, mit der die Hiebe gesetzt waren. Einer der Herren ging zu Ihr, spreizte Ihre Backen und wollte mit einem Finger in Sie eindringen. Zarah beobachtete die Situation, der Gedanke, das Sie so da stehen würde und irgend jemand sie nicht nur sehen, sondern berühren würde, war Ihr äußerst unangenehm. Sie wollte gerade Adrian darauf ansprechen, als Melissas Herr aufstand und zügig, aber doch beherrscht auf die Bühne trat. „Sie steht hier nur zur Warnung für andere, ungehorsame Dienerinnen und Sklavinnen, wenn Sie sie benutzen wollen, kommen Sie zu Mir! Sie werden aber keine Erlaubnis von Mir dazu bekommen, weder Sie noch jemand anderes. Sie ist mein Eigentum. Nur ich dringe in Sie ein!“ An dem Tonfall von Chris‘ Stimme erkannte Sie sofort, das er in Rage war. Hier war etwas passiert, das, trotz all der Offenheit, die hier herrschte, nicht Richtig war. Und Sie bemerkte die Sicherheit, die hier in diesem Raum auch Ihr, als Sklavin und Hure zu Teil wurde. Noch bevor Chris seinen Satz beendete, stand schon der Mâitre des Hauses neben dem Herren, und redete leise und doch bestimmt auf den Herrn ein und brachte Ihn dann in Richtung des Ausgangs. Dort wurde er dann, von zwei kräftigen Sklaven flankiert, auf den Flur gebracht.
Der Mâitre trat nochmals auf die Bühne, die Streicher verstummten. „Dieser Herr war das erste, und auch das letzte mal Gast in unserem Hause. Er wurde von einem Stammgast empfohlen, dieser wird nun einen Eintrag in seine Gästekarte erhalten. Sollte sich nochmals einer der von Ihm empfohlenen Herren oder Damen nicht an die Regeln unseres Hauses und, vor allem, an die Unantastbarkeit fremden Eigentums halten, wird auch dieser mit Hausverbot belegt. Sklavin und Sklavinnen haben hier die Pflicht, zu dienen, aber auch gleichzeitig das uneingeschränkte Recht auf den Schutz unseres Hauses!“ Damit entfernte er sich und die Musik setzte wieder ein.
Langsam verstand Sie dieses Haus, die Regeln und das Verhalten der Gäste. Und Sie begann, den Kodex, der unausgesprochen über allem lag, zu sehen. Ja, Sie war Sklavin, Hure, Dienerin, und als solche genoss Sie den Respekt der anwesenden. Und nicht nur Ihr Herr schützte Sie. Der gesamte Rahmen dieses Clubs schützte Sie. Sie verstand Ihren Wert. Und Sie traf eine Entscheidung.

Sie hatten die Teller geleert, stießen gerade mit Ihrem zweiten Glas Burgunder an, da sah Sie die Dienerin, die Ihnen auch den Kaffee serviert hatte, erneut auf Ihren Tisch zugehen. Doch war gehen zu viel gesagt; der Gummigurt über Ihren Knien war noch weiter zusammengezogen worden, wohl als Strafe für irgend ein Vergehen. „Was hat Sie wohl falsch gemacht, darf ich Sie eigentlich ansprechen?“ fragte Zarah sich. Insgeheim bewunderte Sie die Frau, denn diesmal war es noch schwerer für Sie, zu gehen, einmal wegen des engeren Gurtes, zum Zweiten waren es diesmal nicht zwei kleine Tassen Kaffee, die Sie auf dem an Ihren Brustwarzen befestigten Tablett trug. Es waren zwei Eisbecher, das Dessert für Sie und Adrian. Die Ringe, an denen die Ketten hingen, die das Tablett hielten, zogen Ihre Brustwarzen lang, sie sahen so aus, als würden Sie jeden Moment reißen. Adrian bedeutete Zarah, die Dienerin von Ihrer Last zu befreien. Sie stand auf, nahm die beiden Eisbecher und stellte sie auf den Tisch. Adrian sah die Dienerin an. „Was ist deine Aufgabe hier?“ fragte er. Sie senkte den Blick. „Ich habe euch und den anderen Herren und Damen aufzuwarten, Herr.“ „Und welche Rechte haben die Gäste dieses Hauses an Dir?“ fragte er erneut. „Alle Rechte, außer der körperlichen Bestrafung. Sie können, wenn Sie mit mir unzufrieden waren, den Mâitre informieren, ich werde meine Züchtigung dann mit Freuden in Ihrem Namen auf der Bühne entgegennehmen, Herr.“ antwortete Sie, ein leichtes Zittern in der Stimme. Der enge Gurt war eine Strafe, aber anscheinend für ein kleineres Vergehen. „Wann und wofür wurdest Du das letzte mal gezüchtigt?“ Zarah verstand langsam, was Ihr Herr wollte. Er wollte Ihr zeigen, welche Macht Herren über Ihr Eigentum haben, wollte Ihr zeigen, wie er Ihr Verhalten erwartet und wollte Ihr zeigen, welche Konsequenzen die Missachtung seiner Macht, die Unaufmerksamkeit oder der Ungehorsam haben könnte. „Gestern Abend, Herr, ich verwechselte zwei Bestellungen.“ er stand auf, trat hinter Sie und löste die Karabinerhaken der Lederfesseln. „Zeig meiner Sklavin die Male deiner Züchtigung.“ sie zögerte. Er warf dem Mâitre einen Blick zu, sofort kam Bewegung in Sie. Sie öffnete die Träger Ihres Latex-Oberteils, das über den Schultern nur mit einem Klettverschluss gehalten wurde, und entblößte Ihre Brüste. „Es waren zwanzig Hiebe mit dem Rohrstock, 10 auf jede Brust, gebunden an das Kreuz, Herr. Ich hatte diese Strafe verdient, Ich werde meine Aufgaben nun noch besser erfüllen.“ er sah Zarah an, sah Sie erschauern und doch, mehr als interessiert, auf die Male schauen, die nicht frisch waren, wie bei Melissa, sondern die sich langsam verfärbten, dunkel violett mir roten Sprenkeln, dort wo der Rohrstock die Haut leicht aufgerissen hatte.

„Hast Du geschrien?“ fragte Zarah, und an dem erschreckten Blick der Dienerin merkte Sie, das Sie einen Fehler begangen hatte. Ihr Blick saugte sich an den Striemen auf Ihren Brüsten fest und in Ihrem Kopf erschienen Bilder von sich selbst, mit zurück gebeugtem Kopf an einem freistehenden Andreaskreuz, Adrian mit einem Rohrstock vor Ihr, Ihre Brüste schlagend…

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