Submissive Weekend – Chapter I

Vorher ein paar Worte…

Der Titel ist ein Arbeitstitel… im laufe des schreibens wurde das Wochenende immer länger *G*

Zur Zeit bestehen 3 Kapitel mit insgesamt 26 A4-Seiten, aber ich bin mir sicher, es wächst noch…

Über Kritik freue ich mich, und wenn es gefällt, kommen die
anderen Kapitel auch, die dann aber wohl häppchenweise, da sie doch
recht groß sind.

Jetzt viel Spaß beim lesen!

Wie alles begann

Alles begann mit einer kleinen Nachricht im Internet. Ein Eintrag im Gästebuch, ein paar Private Messages, zwangloses Plaudern in den weiten des www.
Langsam kam man sich näher, öffnete sich, redete nicht nur über Belanglosigkeiten und die größeren und kleineren Probleme des Alltags. Die Gespräche wurden intimer, das Vertrauen zu der Person hinter dem Monitor wuchs, Phantasien und Träume wurden ausgetauscht.
Langsam, fast unbemerkbar aber doch unaufhaltsam schlichen sich die Rollenverteilung in die Gespräche. Er bat nicht mehr, er forderte und sie erfüllte die Forderungen gerne. Gab es Ihr doch die Möglichkeit, sich fallen zu lassen, sich in eine Sklavin zu verwandeln, ohne sich preis zugeben; Gab es Ihm doch die Möglichkeit, all die Gedanken auszudrücken, ohne die Last einer Beziehung, ohne diese Versprechungen, die oft gegeben werden und selten gehalten werden.
Beide hatten Ihre Wunden, Ihre Erfahrungen und Ihre Enttäuschungen schon hinter sich. Sie waren ja schließlich keine Kinder mehr.

Eines Tages dann die Frage von Ihm, auf die Sie schon lange, teils verängstigt, teils voll Erregung wartete: „Ich will Dich beherrschen, willst du Dich mir, zunächst virtuell, hingeben?“
Er saß vor seinem Monitor, minutenlanges Warten bis die Antwort erschien: „Ja, Herr….
Es war keine Erziehung im herkömmlichen Sinne; eher ein vergleichen von Phantasien und Wünschen. Träume und Szenarios, Erklärungen und Begrenzungen und last but not least auch die Beweisbilder der gestellten Aufgaben flossen durch die unsichtbaren Kanäle des WorldWideWeb und die Netze der Handybetreiber.

In diesem Austausch kristallisierte sich eines heraus: Ihre Vorstellungen deckten sich auf wunderbare Weise, die Entfernung jedoch, wohnten Sie doch mehrere hundert Kilometer auseinander, stand immer stärker zwischen Ihnen. Das Bedürfnis nach gegenseitiger Nähe und Härte wuchs.
Dann der Zufall, auf den beide warteten: beide hatten am Dienstag beruflich in München zu tun und würden auch über Nacht in der Stadt bleiben. Ein treffen über Mittag wurde, um sich, auch real kennen zu lernen, in einem netten chinesischen Restaurant vereinbart. Keiner wusste von dem anderen, in welchen Hotel er wohnte, sie wollten sich dem Druck nicht aussetzen, wenn einer der beiden sich zurückziehen wollte, keinen sicheren Ort zu haben. Und wenn Sie wollten, hatten Sie eine ganze Nacht vor sich, in der sie, wenn auch nicht alle, dann doch einen Teil Ihrer Phantasien real werden lassen könnten.
So aßen Sie zusammen, redeten, lachten und das Thema SM wurde das ganze Essen hindurch nicht einmal angesprochen, darum ging es nicht mehr. Sie kannten Ihre Vorlieben, wussten über die Übereinstimmung, da war kein Gesprächsbedarf mehr. Es ging jetzt um den Menschen.
Auch in diesem Punkt waren beide angenehm überrascht. Der Mensch stand der virtuellen Person in nichts nach, so kam man überein, das man ein weiteres Treffen in einem Club in München heute Abend vereinbarte.

Nicht für eine Session, sondern für ein weiteres Kennenlernen. Er wollte Ihre Reaktionen sehen, wollte Ihr die Möglichkeit geben zu sehen, was er wollte, wollte sehen, was Sie erregt und er wollte einen Test. Nach der Offenheit der Mails und Messages und dem durchaus gewollten fehlen von Sexualität beim ersten Treffen wollte er es sehen: wie agiert Sie? Will sie „nur“ die körperliche Erniedrigung, das intime Benutzen Ihres Körpers oder war Sie das, was er schon seit langem suchte; eine starke Frau, die Dienen will?
Und auch Sie wollte Sicherheit. Was blieb von seinen Worten, das er Sie achtet, als Mensch und als Dienerin, das er Sie nicht für die schnelle, anonymen Session wollte sondern Sie kennen lernen wollte? Beide wussten es, keiner sagte es dem anderen. Sollte heute Nacht der Körper und die Geilheit überwiegen und es zu Aktionen kommen, würden Sie sich danach nie wieder sehen… Es wurde für diesen Abend nichts vereinbart, außer dem Club, der beiden Klarheit über die offenen Fragen geben sollte.
Der Club, der gewählt wurde, war bekannt für sein Ambiente, das eher dem eines Restaurants glich, mit einem Kellerbereich für Sessions und einer exzellenten Auswahl an Speisen und Getränken.
Der Dresscode des Clubs war weit gefächert, Lack, Latex, Leder aber auch elegante Kleidung im Stil des dekadenten 18. Jahrhunderts war dort gern gesehen. Er wählte eine Brokathose, im Schritt nur von einer Schnürung geschlossen, ein weißes, hochgeschlossenes Hemd und eine scharlachrote Weste. So erwartete er Sie vor dem Club.

Zur vereinbarten Zeit hielt ein Taxi vor der Tür, er sah sie durch das Fenster des Fahrzeugs trat einen Schritt vor und öffnete die Autotür. Sie stieg aus dem Auto aus, trug einen weiten Rock aus mehreren Lagen glänzendem, schwarzen Satin, ein bordauxfarbenes Korsett, das Ihrer Taille eng schnürte und Ihre üppige Weiblichkeit, den Hintern und die Brüste, stark betonte. Dazu einen Bolero, der mit einem Knopf auf Höhe ihres unteren Rippenbogens geschlossen wurde.
Als sie ausgestiegen war, legte Sie ein enges Halsband an, an dessen Ring eine Kette befestigt war. Sie senkte den Kopf, legte die Kette in seine Hände und sagte: „Führe und schütze mich, meinte Brüste sind nackt unter der Jacke, ich trage keine Wäsche, seit 3 Monaten nicht mehr, seit dem Tag, an dem Du mir das in einer Mail verboten hast. Meine Scham und meine Lenden sind frei zugänglich, Du kannst Sie nehmen, wie es Dir beliebt, aber ich bitte Dich, es noch nicht zu tun.“
Er zog sie an der Kette nah an sich und antwortete Ihr: „Ich werde es nicht tun, aber merke Dir eines: Du bist eine Sklavin, in dem Moment, in dem Du Dich in meine Hand gibst. Ein Objekt das dient, meinen Bedürfnissen und meiner Lust. Als solches hast du keine Brüste, keine Scham und keine Lenden. Für die Lust bist Du eine Kurtisane, eine Hure, MEINE Hure, du hast Titten, eine Fotze und einen Arsch…“ Die Worte, die Obszönität dieser Worte, regten Ihren Widerstand. In Ihrem innersten schrie etwas auf: ‚… Ich bin keine Hure… ich habe Brüste, keine Titten…‘ aber über Ihre Lippen kamen die Worte „Ja, Herr.“ Diese verbale Demütigung befreite Sie. Sie war seine Hure, nicht verantwortlich für das, was Sie tat, solange er es befahl.

Er strich Ihr über das Haar, küsste Ihre Stirn und sie gingen hinein.

(c) Sascha Hein

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